Ganzheitliche Zahnheilkunde Gemeinschaftspraxis
Dr. Peter P. Grzonka
Dr. Dirk Reißmann
Zahnärzte

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Der aMMP8 Test – Gradmesser für die Parodontitis und systemische Wechselwirkung mit anderen Organen

Mit dem aMMP8 Test steht uns nun erstmalig ein einfacher und innerhalb von 5 Minuten aussagekräftiger Test zur Verfügung, um Ihnen sagen zu können, ob Sie eine Parodontits oder Gingivitis haben, auch wenn Sie diese noch garnicht gemerkt haben.

Ähnlich wie ein Schwangerschaftstest zeigt er an, ob ein bestimmtes Enzym (= aktiviertes Matrix-Metalloproteinase-8 (aMMP-8) bei Ihnen eingeschaltet ist oder ob es in Ruhe verharrt.

Diese Enzym haben wir alle im Körper und es wird bei bestimmten Vorgängen (z.B.: Embryoentwicklung, Nervenwachstum, Geburt, etc.) auch dringend gebraucht.

Ist es allerdings im Mund (oder auch an anderen Stellen hochgradig im Einsatz s.u.) so führt es zu zerstörerischem Gewebeabbau und somit schließlich zum Zahnverlust.

Welche Rolle hat aMMP-8 in der Entstehung einer Parodontitis/Periimplantitis?

Bakterien der dentalen Plaque setzen Abfallprodukte (Endotoxine) frei, die das Zahnfleisch reizen können. Sobald das parodontale Gewebe eine Entzündungsreaktion startet, aktivieren und sezernieren Immunzellen (Granulozyten) das Enzym MMP-8. Dieses zerschneidet das dichte Netz aus Kollagenfasern, damit sich Abwehrzellen zum Infektionsherd hinbewegen können. Wie eine „Machete im Kollagen-Dschungel“ bereitet aMMP-8 den Weg für weitere Immunzelllen.

In Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren (z. B. Genetik, allgemeiner Gesundheitszustand, Rauchen, Hormonelle Veränderung, Stress, Diabetes etc. ) kann es nun zu einer chronischen Überreaktion auf den bakteriellen Angriff kommen.

Wozu wird aMMP-8 gemessen?

Dieses Enzym – als Schlüsselenzym des Gewebabbaus – ist bisher der alleinige Beweis, ob bei Ihnen ein Abbau des Knochen und Zahnhalteapparates vorliegt und zwar weit vor dem Zeitpunkt, an dem er sich per Röntgenbild, Blutung oder lockeren Zähnen zeigt. So können wir mit diesen kleinen Test Ihnen aber insbesondere auch Risikogruppen (s.u.) helfen, bisher unentdeckte parodontale Entzündungen anzuzeigen. Dadurch kann frühzeitig eine Prophylaxe eingeleitet werden, idealerweise bevor Symptome auftreten.

Welche Aussagen kann der aMMP-8-Test PerioSafe/ImplantSafe liefern?

aMMP-8 ist kein Entzündungsmarker, sondern ein „Destruktionsmarker“, d.h. er zeigt akut vorliegenden, akut verlaufenden Gewebezerfall schon dort an, wo mit herkömmlicher zahnmedizinischer Diagnostik (Röntgen, Sonde, etc.) dies erst Wochen oder Monate später möglich ist. Auch kann er genutzt werden, um den Erfolg einer schon gemachten Parodontitisbehandlung objektiv zu erfassen, denn ein negatives Testergebnis nach einer parodontalen Therapie bedeutet, dass die eingeleiteten / durchgeführten therapeutischen Maßnahmen erfolgreich waren.

aMMP8 – ein Marker, der Zahnmedizin und Ärzteschaft verbindet

Das Risiko an einem Herzinfarkt zu versterben steigt mit der Höhe des aMMP8 in der Zahntasche und bei Herzinfarktpatienetn hat man einen erhöhten Enzymwert gemessen.

Parodontitis und Allgemeinerkrankungen

Parodontitis und Allgemeinerkrankungen

Auch bei Diabetikern zeigt sich in klinischen Untersuchungenm, dass ein erhöhtes aMMP8 mit einer schlechteren Stoffwechsellage verbunden ist, ebenso bei Patienten mit Rheumatoidarthritis gefunden (das Enzym ist direkt an der Destruktion des Gelenkknorpels beteiligt). Und der Zusammenhang zu Frühgeburten bei Schwangeren ist schon allein damit zu erklären, dass aMMP8 auch in der Fruchtblase die Aufgabe hat, Kollagenfasern aufzulösen, um letztlich den Geburtsvorgang einzuleiten.

Schaut man sich all diese Punkte an, so ist – neben den zahnärztlichen Indikationen – v.a. bei Patienten mit systemischen Erkrankungen (Diabetes, Gicht, Rheuma, Herz-/Kreislauferkrankungen) eine regelmäßige Untersuchung auf den aMMP8-Wert empfehlenswert. Darüberhinaus auch als Schwangerschaftsprophylaxe.
Sprechen Sie Ihren Internisten oder Gynäkologen auf diese Untersuchung an oder wir können die Untersuchung für ihn durchführen oder im einer Kooperation sein Team darin schulen.

Wie läuft nun der Test ab?

Schmerzfrei und mit geringem Geldaufwand.

Sie machen einen Termin in unserer Prophylaxeabteilung aus. Bitte eine halbe Stunde davor nicht mehr die Zähne putzen und nichts essen. Trinken können Sie weiterhin.

Zuerst spülen Sie den Mund ca. 30 Sekunden mit normalem Leitungswasser aus, danach 30 Sekunden mit destillierten und sterilisiertem Wasser.

Dieses Spucke-Wassergemscih geben Sie in ein kleines Behältnis und daraus zieht unsere Mitarbeiterin eine Probe.

Ein paar Tropfen werden nun in ein spezielles Analyselgerät gefüllt (sieht aus wie ein Schwangerschaftstest) und alsbald erscheint ein ersten blauer Streifen. Dieser zeigt die Funktionsfähigkeit des Testes an. Weitere 5 Minuten später erscheint – bei Vorlage von Knochen- und Zahnhaltegewebe – ein zweiter Streifen.

Es besteht eine Parodontitis und wir Zahnärzte können mit Ihnen weitere Maßnahmen besprechen (s. DNA-Test, Parodontitis-Behandlung).

Was kostet er?

Ungefähr eine 1/4 Stunde Ihrer Zeit. Zu den Kosten dürfen wir Ihnen nach dem Heilkundegesetz erst nach individueller Diagnose etwas sagen.


+++ NEU +++

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+++ AKTUELL +++

Wir freuen uns, dass wir 2016 zum vierten Mal in Folge auf www.zahnarztempfehlung.de von den dortigen Nutzern zur besten Düsseldorfer Praxis in 2015 und bundesweit (bei über 5500 teilnehmenden Praxen) unter die 20 besten Praxen gewählt worden sind.
Dafür sagen wir vielen DANK!



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Häufig stellen uns Patienten, die sich privat oder beruflich verändern wollen/müssen, die Frage, wen wir Ihnen vor Ort empfehlen können, denn nicht immer kann man auf Erfahrungen oder eine Zahnarztempfehlung von Freunden oder Bekannten zurückgreifen.
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