Ganzheitliche Zahnheilkunde Gemeinschaftspraxis
Dr. Peter P. Grzonka
Dr. Dirk Reißmann
Zahnärzte

Dreherstr. 3
40625 Düsseldorf

Tel. 0211-28 25 24
Fax: 0211-28 60 41

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Hypnose / Kinderhypnose

Eigentlich ist heute Angst oder Unbehagen bei Ihrem Besuch bei uns nicht mehr notwendig. Trotzdem ist es für viele Patienten ein sehr großer Angang…

Wir haben viele Möglichkeiten, nahezu jede zahnärztliche Therapie schmerzfrei zu gestalten. Trotzdem gibt es viele kleine, aber auch erwachsene Patienten, die nichts mehr fürchten als den Weg zum Zahnarzt. Ob Sie auch zu diesen Menschen gehören, können Sie über den klei- nen Hypnosefragebogen erfahren, den Sie ausfüllen und auswerten können. Für diese „Problemfälle“ bedeutet unsere Hypnosetherapie eine willkommene Hilfe.


Was ist Hypnose ?

Erinnern Sie sich an eine Tätigkeit, die Sie mit größtmöglicher Konzentration durchgeführt haben, bei der Sie Ihre Umgebung, die Zeit und einfach alles vergessen haben? Vielleicht beim Autofahren, beim Joggen oder auch bei einem spannenden Buch?
Anschließend waren Sie überrascht, wie schnell die Zeit vergangen war, denn Sie waren in einem Trancezustand.

Reaktionen:
Das Kennzeichen einer Hypnose ist ein solcher Trancezustand, der vom Hypnotiseur in seiner Tiefe und Dauer bestimmt werden kann. Ansonsten gleicht der veränderte Bewußtseinszustand in der Trance dem von Ihnen vielleicht schon erlebten „Alltagsphänomen“. Genau dies sind Momente innerer Entspannung und gleichzeitiger Konzentration.
Durch die zahnärztliche Hypnose können wir diese Momente bewußt herbeiführen und Sie so in eine innere Welt von Ruhe, Urlaub oder gar sportlichen Aktivitäten führen. So können Sie bewußt/unbewußt Ihren Puls senken, die Atemfrequenz verlangsamen und Ihre Muskeln entspannen.
Für uns Zahnärzte erleichtert ein solcher Trancezustand die Behandlung, denn wir können schnell, präzise und konzentriert arbeiten, während Sie an Ihrem Traumstrand einen „Kurzurlaub verbringen“.

Für wen eignet sich die Hypnose?

  • bei besonders ängstlichen und verspannten Patienten/innen, die vor und während einer Behandlung überdurchschnittlich sensibel reagieren.
  • bei Patienten/innen, die normale Betäubungsmittel nicht oder nur schlecht vertragen.
  • bei Patienten/innen, die unter einem starken Würgereiz leiden.
  • als begleitende Maßnahme bei schmerzhaften Kiefergelenksbeschwerden und Verspannungen der Kaumuskulatur.

Hier an dieser Stelle bieten wir unseren Patienten eine Hypnosebroschüre im PDF-Format zum Download an.

Um Ihnen einen kleinen Einblick in die Veränderungen zu geben, die wir mit einer Hypnose- oder Trancebehandlung bei Angstpatienten auslösen können, hat mit Kollege Schmierer aus Stuttgart netterweise einen Briefwechsel zur Verfügung gestellt, in der eine langjährige Angstpatientin ihren Weg zur Befreiung von ihren Ängsten beschrieben hat. Lesen Sie selbst (aus der Deutschen Zeitschrift für Zahnärztliche Hypnose Ausgabe 01/2012):
„Termin für einen Angsthasen.  Schriftwechsel mit einer Patientin. ….Der Stuhl bewegte sich in eine Liegeposition, aus der kein Entkommen möglich war. Als ich das hinter mir hatte, meine er (zahnarzt) zu mir und meiner Mutter, ein Backenzahn hätte ein Loch, er könnte es gleich richten und ich wäre dann fertig. Der Zahnarzt bereitete nebenbei schon alles vor – Spritze!! …“  Lesen Sie weiter, indem Sie diese pdf Datei  Termin für einen Angsthasen herunterladen.

Das diese Behandlungen reine Privatleistungen sind, werden wir Ihnen nach individueller Beratung eine Heil- und Kostenplan erstellen.

 

Kinderbehandlungen unter Hypnose
Elterninformation

Wir möchten Ihnen einige allgemeine Informationen zur Hypnose und v.a. zur Kinderhypnose geben. Hypnose beruht auf dem Prinzip, dass der Therapeut den Patienten anleitet, sich selbst zu beruhigen, sich z.B. auf angenehme Urlaubsgedanken zu konzentrieren. Je besser der Patient sich konzentrieren kann, je besser seine Vorstellungskraft ist, desto schneller und tiefer geht er in die sogenannte Trance. Sie kennen sicher das Gefühl, dass Sie beim Lesen eines Buches oder beim Sehen eines spannenden Filmes alles um sich herum vergessen oder die Umgebung in weite Ferne rückt.

Diese sogenannte Alltagstrance wird in der medizinischen Hypnose benutzt, um eine Zahnbehandlung für den Patienten so angenehm wie möglich zu machen. In diesem Zustand sind sogar operative Zahnentfernungen ohne Anästhesie möglich. Wichtig ist, dass der Patient Dinge, die er als unangenehm wahrnimmt, dazu benutzt noch weiter in seine Trance zu gehen. Sie sind in diesem Zustand aber nicht willenlos und können jederzeit von sich aus die Behandlung unterbrechen. Viele Patienten berichten aber, sie hätten zwar die gesamte Behandlung mehr oder weniger mitbekommen, jedoch sei ihnen das vollkommen egal gewesen.

Je nach Bedarf kann ein Erwachsener so problemlos ein oder auch mehrere Stunden in Trance gehalten werden.

Kinder sind von ihrer Natur her nicht in der Lage, sich so lange zu konzentrieren. Um sie auf andere Sachen als die Zahnbehandlung zu konzentrieren und sie dort zu halten, verwenden wir verschiedene Techniken:

  • Wir verwenden für alle unsere Instrumente und Handlungen nur positive Begriffe. Bohren, reißen, etc. sind schon von vorne herein mit Angst besetzt. Wir putzen und streicheln dagegen die Zähne, machen sie sauber und vertreiben die bösen Bakterien, das ist neutral und positiv besetzt. So gibt es in unserer Praxis auch nur Zahnputzer und Zahnstreichler. Selbst wenn Ihr Kind sagt: „Das ist ja ein Bohrer!“ bleiben wir dabei und sagen: „Das ist ein Putzer!“ Diese Formulierung werden die Kinder nach einiger Zeit akzeptieren.
  • Wir erklären jeden Schritt der Behandlung im vorhinein unter Verwendung der oben genannten Begriffe. Während der Behandlung gehen wir nur soweit, wie Ihr Kind es zulässt und nicht so weit, wie Sie als Erwachsener sich das wünschen. Wenn Sie als Patient auf unserem Behandlungsstuhl lägen, wären Sie von einer Behandlung ohne Rücksichtnahme auf Ihre Wünsche wohl auch nicht begeistert. Unser Ziel ist das Putzen, Streicheln eines Zahnes oder das Wegzaubern des Ziehens und Drücken am Zahn. Das Ziel des Kindes ist es, möglichst schnell die Behandlung ohne Schmerzen zu beenden. So kann es schon einige Zeit in Anspruch nehmen, das Einverständnis des Kindes zu erhalten. In dieser Phase kann es auch vorkommen, dass Ihr Kind weint, versucht aufzustehen oder um sich schlägt, etc. Wir halten die Kinder mit sanftem Nachdruck im Stuhl fest. Bisher konnte Ihr Kind mit diesem Verhalten die Behandlung umgehen. Bei uns wird das Kind jedoch schnell merken, dass es so nicht weiterkommt und sich in der Regel problemlos behandeln lassen. Bitte verhalten Sie sich in solchen Phasen ruhig und schalten Sie sich nicht in die Verhandlungen ein. Es kann sich auch einmal als nötig erweisen, dass Sie den Behandlungsraum verlassen müssen. Bitte halten Sie sich dann an unsere Anweisungen. Auch ein Ausweiten eines einmal ausgemachten Behandlungszieles ist in den meisten Fällen genauso wenig möglich, da Kinder dies als einen Vertrauensbruch empfinden.
  • Wir erzählen Geschichten, mit denen wir die Kinder von der Zahnbehandlung fortführen. Wenn unsere Sprache und die Erzählungen manchmal konfus und verrückt klingen, so geschieht dies mit voller Absicht. Die sogenannte Konfusionstechnik (Verwirrungstechnik) ist eine der wirksamsten Methoden Ihr Kind in Trance zu halten. Wir wollen bewusst die Kinder aus der Zahnbehandlung ver – rücken.
  • Wir berühren Ihr Kind während der gesamten Behandlung. Kinder brauchen diesen andauernden Körperkontakt (= Halten und Beschützen). Dieses Halten geschieht liebevoll, manchmal aber auch mit dem nötigen Nachdruck (s.o.). Immer jedoch so, dass wir für eine sichere Behandlung Ihres Kindes garantieren können und es sich wohl fühlt. Wir arbeiten gerade bei Kindern mit sehr vielen Berührungstechniken an Kopf, Schulter, Bauch und Herzgegend, die ihm Sicherheit und Geborgenheit vermitteln und die Trance vertiefen.

Spezielle Situationen
Es gibt immer wieder Situationen während der Behandlung bei denen Ihr Kind etwas spürt. Wir umschreiben dann dieses Gefühl ganz bewusst mit „Kitzeln“ oder „Zwicken“ und nicht mit Schmerz. Bitte übernehmen Sie unsere Bezeichnungen, um Ihr Kind nicht nach der Behandlung, wenn es sich bereits wieder gut fühlt, etwa mit der Frage – „Hat es weh getan?“ – an ein ungutes Gefühl zu erinnern. Entscheidend für eine gute Erfahrung beim Zahnarzt ist nicht die Behandlung, sondern das Gefühl und die Erinnerung, mit der Ihr Kind den Stuhl und die Praxis verlässt.

Wir verwenden nach der eigentlichen Behandlung noch einige Zeit dazu, um Ihr Kind in einen noch positiveren, besseren Zustand hineinzuversetzen. So fragen wir es, wie es sich jetzt fühlt (und nicht wie die Zahnbehandlung war), damit helfen wir ihm positive Erfahrungen beim Zahnarzt zu sammeln. Verstärken Sie diesen Eindruck, indem Sie Ihr Kind loben, wie toll es alles gemacht hat (Bitte nicht: „War doch nicht so schlimm“)!

Tipps zum Zahnarztbesuch:
Anbei noch einige Tipps, wie Sie Ihrem Kind vor und während des Zahnarztbesuches helfen können!

  • Streichen Sie die Belohnungsgeschenke. Der Stress beim Zahnarzt ist schon groß genug. Wenn sich Ihr Kind noch etwas verdienen muss, gerät es nur zusätzlich unter Druck. Zum Ende der Behandlung dürfen sich bei uns die Kinder etwas aus der Spielzeugkiste aussuchen.
  • Vermeiden Sie Verneinungen. Wenn Sie Ihrem Kind sagen: „Das tut nicht weh!“, „Du wirst gar nichts spüren!“, „Fürchte Dich nicht!“ so wird Ihr Kind verstehen: „Es tut weh!“, „Fürchte Dich!“ und „Ich werde etwas spüren!“ Das Unterbewusstsein kennt keine Verneinungen.
  • Wenn Ihr Kind Negativerlebnisse anderer beim Zahnarzt gehört hat, besprechen Sie diese Erlebnisse zuhause. Lassen Sie das Kind einfach ein Bild von seiner Lieblingszahnbehandlung malen und bringen Sie dies mit.
  • Sie als Eltern sollten sich nur positiv über Ihre Zahnarzterfahrungen äußern! Fehlen diese positiven Erfahrungen leider, so sagen Sie lieber nichts.
  • Wenn Sie als Eltern schon positive Hypnoseerfahrung haben, vermitteln Sie dieses angenehme Gefühl.
  • Bestärken Sie Ihr Kind darin, alleine ins Behandlungszimmer zu gehen. Sollte dies anfänglich nicht möglich sein, kann auch eine Begleitperson bei der Behandlung anwesend sein. Haben Sie bitte Verständnis, dass eine Behandlung kein Familienfest sein kann und dass auf den Behandlungsstuhl auch nur eine Person Platz hat.
  • Bitte überlassen Sie uns die Führung Ihres Kindes und befolgen Sie unsere Anweisungen – auch wenn es Ihnen in diesem Moment schwerfällt oder Ihnen manches unverständlich ist. Nur durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Zahnärzten ist eine erfolgversprechende und angenehme Behandlung möglich.
  • Sollte es nur möglich sein, Ihr Kind mit Hypnose zu behandeln, werden aufgrund der wesentlich vermehrt anfallenden Behandlungszeit eine Aufwandsentschädigung sowie in den Nachfolgesitzungen Gebühren veranschlagt. Zu den Kosten dürfen wir Ihnen lt. Heilkundegesetz erst nach einer individuellen Diagnose und Untersuchung etwas sagen. Eine Übernahme dieser Kosten  durch Ihre Krankenkasse oder Versicherung ist in der Regel nicht wahrscheinlich. Aus forensischen Gesichtspunkten werden diese Behandlungen auch per Video aufgezeichnet.

Diese Tipps können Sie auch als pdf-Datei mit einem Klick auf  Kinderhypnose downloaden.


Buchempfehlung für Kinderhypnose:

Das Geheimnis glücklicher Kinder
von Steve Biddulph
Beust Vlg.
ISBN 3-89530-000-4


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Wir freuen uns, dass wir 2016 zum vierten Mal in Folge auf www.zahnarztempfehlung.de von den dortigen Nutzern zur besten Düsseldorfer Praxis in 2015 und bundesweit (bei über 5500 teilnehmenden Praxen) unter die 20 besten Praxen gewählt worden sind.
Dafür sagen wir vielen DANK!



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Partnerpraxen

Häufig stellen uns Patienten, die sich privat oder beruflich verändern wollen/müssen, die Frage, wen wir Ihnen vor Ort empfehlen können, denn nicht immer kann man auf Erfahrungen oder eine Zahnarztempfehlung von Freunden oder Bekannten zurückgreifen.
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