Ganzheitliche Zahnheilkunde Gemeinschaftspraxis
Dr. Peter P. Grzonka
Dr. Dirk Reißmann
Zahnärzte

Dreherstr. 3
40625 Düsseldorf

Tel. 0211-28 25 24
Fax: 0211-28 60 41

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Zahnzusatz-
versicherungen

Das Dickicht der angebotenen Zahnzusatzversicherung mit ihren ganzen Bedingungen, Abschlägen und Unterpunkten zu verstehen, geschweige denn sich einen Überblick zu verschaffen und für sich die beste Möglichkeit herauszufinden, ist schier unmöglich.
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CMD / Funktionsanalyse

CMD, Funktionsanalyse, Gesichtsbogen oder Zentrikbissnahme…

…sind keine Antwortmöglichkeiten bei der 500.000 € Frage bei Günther Jauch, sondern für uns Zahnärzte Hilfsmittel, um mit einem der kompliziertesten Gelenke im menschlichen Körper – dem Kiefergelenk – arbeiten zu können.

Schauen Sie es sich selbst mal an:

Wenn wir in Ihrem Munde arbeiten und z. B. ein Inlay, Krone, Brücke oder Prothese anfertigen, arbeiten wir Zahnärzte an einem schwebenden Gebilde. So haben Sie nach einer Füllung sicherlich schon einmal festgestellt, dass diese “zu hoch” war und der Biss darüber “kippelte”. Denn Ihr Unterkiefer ist nicht fest an Ihrem Schädel fixiert, sondern in allen Richtungen beweglich. Er liegt in einer Pfanne am Schädelknochen und ist beweglich über Muskeln und Bänder an diesem befestigt. Und so wie die Augenposition bei jedem Menschen unterschiedlich ist, so ist auch diese Position und Befestigung ganz individuell.

Früh- oder Fehlkontakte (z.B. durch eine zu hohe Füllung oder Krone) führen den Unterkiefer ohne Rücksicht auf die ideale Kiefergelenkposition in eine Fehlstellung. Diese Fehlstellung kann die Ursache für Muskelverspannungen und Fehlfunktionen (z. B. Knirschen oder Pressen) sein. Eine übermäßig angespannte Muskulatur kann nicht nur zu ausstrahlenden Muskelschmerzen und Kiefergelenkbeschwerden führen, sondern auch bleibende Kiefergelenkschäden zur Folge haben. Außerdem führen sie sehr häufig zu weiteren orthopädischen Problemen in der Halswirbelsäule, im Schultergelenk oder in/an der Wirbelsäule. Hier kooperieren wir mit Ihrem Orthopäden oder Krankengymnasten. Wir arbeiten mit der Physiotherapeutin und Osteopathin Katharina Thurm in diesem Bereich seit Jahren erfolgreich zusammen. Weitere Infos finden Sie mit dem nächsten Klick

Knackgeräusche deuten auf eine krankhafte Veränderung im Gelenk hin. Die häufigste Ursache ist das Abgleiten der Gelenkscheibe vom Gelenkkopf und das Zurückspringen in die ursprüngliche Situation. Hier kann eine spezielle Schiene helfen. Wie Sie mit einem einfachen Test dies selber testen können, dazu weiter unten unter Funktionsanalyse-CMD-Check.
In manchen Fällen reichen für die Übertragung Ihrer Unterkieferposition an unser Labor sogenannte Standardwerte. In vielen Fällen sollte für ein besseres und für Sie verträglicheres Ergebnis allerdings eine individuelle Bestimmung dieser Unterkieferposition erfolgen, die der Zahntechniker später in den Artikulator überträgt (= zahntechnisches Gerät zur Simulation Ihrer Gebissverhältnisse und Gelenkbewegungen).

Wie erhalten wir nun Ihre individuellen Werte?

Wir gehen in zwei Schritten vor:

  • Bei der „klinischen“ Funktionsanalyse tasten wir die Kaumuskulatur und Kiefergelenke ab, prüfen ihre Beweglichkeit und hören Gelenkgeräusche (Reiben oder Knacken).
  • Bei der „instrumentellen“ Funktionsanalyse werden die Bewegungen der beiden Kiefergelenke und des Unterkiefers mechanisch aufgezeichnet.

Das Ziel ist dabei vor allem, Modelle der Zahnreihen von Ober- und Unterkiefer so in einen Bewegungssimulator (= Artikulator) einzubauen, dass die Kontakte zwischen Ober- und Unterkieferzähnen beim Zubeißen und bei der Bewegung exakt nachvollzogen werden können. Mit einer „Bissgabel“ werden die Zahnreihen mit der Messapparatur – dem so genannten Gesichtsbogen – verbunden, um die individuelle, räumliche Beziehung des Oberkiefers zum Schädel und zu den Gelenken zu ermitteln.

Dies geschieht schmerzfrei über den arbitären Gesichtsbogen. Dieser Gesichtsbogen ist ein zahnärztliches Arbeitsmittel, bei dem mit Hilfe eines Mess- und Übertragungsapparates die Lage und Neigung des Oberkiefers sowie die Drehachse des Unterkiefers (= Position der Kiefergelenke) in den Artikulator übertragen wird. Der angelegte Gesichtsbogen greift die Position der Gelenkachse ab. Danach wird das Oberkiefermodell in einen Artikulator (s.u.) montiert.
Bei der so genannten Kieferrelationsbestimmung wird der Unterkiefer dem Oberkiefer räumlich zugeordnet. Diese Zuordnung ist wichtig, um einen gleichmäßigen Zahnreihenschluss in einer korrekten Gelenkposition einstellen zu können. Nur so ist es möglich, bei Zahnrestaurationen, teilweiser oder vollständiger Zahnlosigkeit oder beim häufigen Bestehen von Muskel- oder Gelenkproblemen Ihnen ein exaktes Ergebnis zu bieten.

 

Im obigen Foto sehen Sie die entsprechenden Abweichungen  von den Standardwerten (farbig markiert). Bei solchen Abweichungen können Sie sicherlich verstehen, dass die Kauflächen der Keramik, die der Techniker im 1/10 mm Bereich ausformt, nicht passen können. Um sie dann an Ihren Gegenkiefer anzupassen, bleibt uns dann häufig nur die Möglichkeit, das was stört wegzuschleifen und somit „versauen“ wir die ganze Arbeit.

Wie erhält der Zahntechniker nun Ihre Werte?

Die Messwerte der instrumentellen Funktions- analyse werden mittels Gesichtsbogen auf den Artikulator übertragen. Dieses Gerät ahmt individuell Kaubewegungen nach und deckt Störungen bei der Funktion der Zähne zueinander auf. Oft sind es nur verhältnismäßig kleine Störkontakte, die sich sowohl auf die Kaumuskulatur, als auch bis in den Nacken, die Schultern und bis zum Becken auswirken können. Bei Störungen muss das Kiefergelenk mit der umgebenden Muskulatur z. B. durch eine Aufbiss-Schiene ruhig gestellt werden und über eine ostheo- pathische Behandlung/manuelle Therapie wieder in eine Normfunktion gebracht werden. Hier kooperieren wir mit Ihrem Orthopäden oder Krankengymnasten. Wir arbeiten mit der Physiotherapeutin und Osteopathin Katharina Thurm in diesem Bereich seit Jahren erfolgreich zusammen. Weitere Infos finden Sie mit dem nächsten Klick. Erst dann kann ein funktionsfähiger, störungsfreier Zahnersatz angefertigt werden.

Gezielte Therapie

Die Anwendung der klinischen und instrumentellen Funktionsanalyse hat sich bewährt bei:

  • restaurativen Maßnahmen wie Zahnaufbauten, Kronen, Brücken und Prothesen
  • Erkrankungen der Kiefergelenke, Gelenkgeräuschen (Reiben oder Knacken), Schmerzen
  • Einschränkung der Bewegungsmöglichkeiten
  • Erkrankungen der Kaumuskulatur wie Verspannungen und Schmerzen
  • Parodontalerkrankungen mit Fehlbelastungen
  • zur Herstellung von Aufbiss-Schienen
  • umfangreichen kieferorthopädischen Behandlungen.

Wir hoffen Ihnen mit dieser Kurzinformation geholfen zu haben.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an. Wir helfen Ihnen weiter.

Was kostet das?
Da diese Leistung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird, stellen wir Ihnen diese Leistungen nach der Gebührenordnung für Zahnärzte gesondert in Rechnung. Im Bedarfsfall erhalten Sie einen Kostenvoranschlag. Die Kosten hängen vom tatsächlichen Arbeitsaufwand ab und variieren von 80 – 200 € je nach Schwierigkeitsgrad. Eine Behandlung bei der Sie die Gewissheit haben, dass der Nutzen Ihrer Behandlung lange Zeit erhalten bleibt und Sie ein Optimum an Komfort und Ästhetik gewinnen.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an. Wir helfen Ihnen weiter.

 

Ist es CranioMandibuläre Dysfunktion?

Ein Test gibt Aufschluss. Für Menschen mit regelmäßigen Kopfschmerzen oder unerklärlichen Verspannungen haben die Zahnärzte Dres. Ahlers und Jakstat einen sogenannten “CMDcheck” entwickelt. Mit Hilfe von sechs Tests, die zu Hause vor dem Spiegel durchgeführt werden können, können Sie als Patient prüfen, ob eventuell eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) vorliegt.

Die einzelnen Tests werden jeweils durch kleine Videofilme verdeutlicht. Zu jeder Übung erhalten Sie als Tester ein Ergebnis. Die Ergebnisse insgesamt geben einen gut begründeten Anhaltspunkt, ob im Einzelfall eine CMD vorliegt.

Praxistipp:
Sie finden diesen Test auf der Webseite der Initiative „proDente“ www.prodente.de.


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+++ AKTUELL +++

Wir freuen uns, dass wir 2016 zum vierten Mal in Folge auf www.zahnarztempfehlung.de von den dortigen Nutzern zur besten Düsseldorfer Praxis in 2015 und bundesweit (bei über 5500 teilnehmenden Praxen) unter die 20 besten Praxen gewählt worden sind.
Dafür sagen wir vielen DANK!



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Häufig stellen uns Patienten, die sich privat oder beruflich verändern wollen/müssen, die Frage, wen wir Ihnen vor Ort empfehlen können, denn nicht immer kann man auf Erfahrungen oder eine Zahnarztempfehlung von Freunden oder Bekannten zurückgreifen.
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