Ganzheitliche Zahnheilkunde Gemeinschaftspraxis
Dr. Peter P. Grzonka
Dr. Dirk Reißmann
Zahnärzte

Dreherstr. 3
40625 Düsseldorf

Tel. 0211-28 25 24
Fax: 0211-28 60 41

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Zahnzusatz-
versicherungen

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Amalgamsanierung

Amalgam ist eine Mischung unterschiedlicher Metalle (Silber, Zinn, Kupfer, Zink mit Quecksilber). Diese können auf verschiedenen Wegen in den Organismus gelangen und dort – z. T. auch erst nach längerer Zeit – Schäden hervorrufen. Die Anzeichen für solche Schäden können vielfältig sein, so z.B. Migräne, Haarausfall, Allergien u.a. Lesen Sie bitte hierzu den Fragebogen, den Sie auf Wunsch in der Praxis erhalten oder sich direkt ausdrucken können. Ausgefüllt werden wir diesen besprechen und Ihnen eine entsprechende Therapie vorschlagen. Eine Mundstrommessung sowie die Materialtestung können ergeben, dass es sinnvoll ist, vorhandene Amalgamfüllungen zu entfernen. Dieser Schwermetallcocktail befindet sich allerdings nicht nur in den Füllungen im Mund, sondern hat sich auch in unterschiedlichen anderen Organen (Leber, Niere, Fettgewebe, Hirn) abgelagert. Deshalb ist – um eine Regeneration des Gesamtorganismus zu gewährleisten – eine sogenannte Ausleitungstherapie (MORA-Therapie) anzustreben, die das Schwermetall aus dem gesamten Körper ausschwemmt. Ohne diese wichtige Zusatztherapie wäre das Entfernen der Amalgamfüllungen ineffizient, da verschiedene Schwermetalldepots im Körper verblieben und das normale Funktionieren der Regelkreise im Organismus weiterhin behindern.

Schematisch setzt sich eine solche Amalgamsanierung aus folgenden Schritten zusammen:

  • Mundstrommessung und kinesiologische Testung
  • Entfernung aller alten Amalgamfüllungen (max. 2 Füllungen pro Sitzung) und provisorische Versorgung mit Zementfüllungen
  • MORA Therapie
  • Ausleitungssitzungen mit MORA und medikamentöser Unterstützungen (Schwermetallsubstitution mit Vitamin C, Zink und Selen)
  • nach 6 Monaten RECALL und Kontrolle der provisorischen Füllungen
  • definitive Füllungstherapie (nach frühestens 6 Monaten)

 

Alternativen zur Amalgamfüllung

Amalgam ist aus rein funktioneller Sicht ein Zahnfüllungsmaterial, welches direkt im Munde verarbeitet werden kann, eine hohe Kaufestigkeit besitzt und preiswert ist. Ein biologisch verträgliches Material mit vergleichbaren Eigenschaften gibt es bisher nicht. Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht über Alternativen mit einer kurzen generellen Erläuterung der Vor- und Nachteile.

a) Direkt im Mund einzubringende Füllungen:
(nur eine Behandlung notwendig)

Zementfüllungen mit einer Haltbarkeit von bis zu 3 Jahren. Sie haben ein zahnähnliches Aussehen u. geringes Schädlichkeitsrisiko für den Zahnnerv, sind jedoch nur bedingt haltbar und müssen regelmäßig kontrolliert werden. Wir setzen sie i. d. R. nur für kleinere Füllungen und im Milchzahngebiss ein.

Kunststofffüllungen sind ebenfalls zahnfarben (individuell anpassbar). Auch sie unterliegen einer Abnutzung, die allerdings geringer ist als bei den Zementen und müssen – je nach Biss- und Füllungslage – nach 5 bis 7 Jahren erneuert werden. Die chemische Reaktion bei der Aushärtung der Füllung kann zu Randspalten und Temperaturempfindlichkeiten der Zähne führen. Einfache Füllungen werden bei Frontzähnen, im Zahnhalsbereich und bei kleinen zentralen Defekten verwendet. Große Füllungen und solche im Seitenzahnbereich erfordern eine zeitaufwendige Legetechnik (= Mehrschichthybridtechnik; 0,5 – 0,75 Std.), da sie weich eingebracht und Schicht um Schicht mit einem Speziallicht ausgehärtet werden. Nachteil bei dieser Art ist die erhöhte Anlagerung von Plaque und Bakterien, sowie minimalste Mengen schädlicher Materialbeimengungen.

Beispiel einer alten ausgetauschten Amalgamfüllung gegen eine Hybridfüllung:
(siehe auch: Ästhetische Zahnheilkunde)

 

b) Indirekte Füllungsverfahren:
(mehrere Behandlungen notwendig)


Keramikinlays
haben eine sehr hohe Festigkeit (dem natürlichen Zahnschmelz entsprechend) und sind ästhetisch optimal. Sie werden seit ca. 15 Jahren in der Zahnmedizin eingesetzt und zeigen gute Langzeit- ergebnisse. Diese Inlays werden im zahntechnischen Labor hergestellt. Auch hier ist eine zeitaufwendige Befestigungssitzung mit einem Kunststoffkleber notwendig, die nicht nur eine gute Verbindung mit dem Zahn, sondern auch dessen Stabilisierung bewirkt. Durch diesen hohen Zeitaufwand von Zahntechniker und Zahnarzt sind solche In- u. Onlays – aber auch Keramikkronen – teuer, sie halten bei entsprechender Pflege aber auch sehr lange (15 – 20 Jahre).

 

Goldinlays werden im Munde präpariert, nach einem Abdruck im Labor modelliert und aus einer hochkarätigen Goldlegierung gegossen. Somit können wir Ihre individuellen Zahnformen nach- bilden. Nach der Einprobe wird diese Restauration direkt mit einem unbedenklichen Zement festgesetzt. Goldinlays sind bei einem entsprechenden Pflegeprogramm sehr lange haltbar (mehr als 20 Jahre). Ihre Nachteile liegen in der Ästhetik und in den letzten Jahren zunehmend im Goldpreis, der eine Verwendung z.Zt. fast ausschließt. Beide Inlayarten müssen Sie größtenteils selbst bezahlen. Wir empfehlen Ihnen die Keramikinlays.

Es gibt keine allgemeine Verträglichkeit einer bestimmten Legierung oder eines Materials, allerdings gewisse Erfahrungswerte.
Danach bewähren sich Gussfüllungen aus einer hochkarätigen Edelmetalllegierung immer noch am besten. Stehen dagegen ästhetische Gesichtspunkte bei Ihnen im Vordergrund, muss mit einem gewissen Restrisiko gelebt werden (z.B. wegen des Keramikklebers oder bestimmter Kunststoffinhaltsstoffe). Jede Verträglichkeit oder Unverträglichkeit ist eine individuelle Besonderheit des Menschen. Im Zweifelsfall können wir das geeignete Material durch einen Materialtest individuell für Sie bestimmen.
Alle Alternativen zur Amalgamfüllung (mit Ausnahme der Zemente und einfacher Kunststofffüllungen) sind keine Vertragsleistungen, können nur zum kleinen Teil über Ihre Krankenversicherungskarte abgerechnet werden. Sie werden Ihnen als Privatleistung berechnet. Dies betrifft sowohl die zahnärztlichen und zahntechnischen Leistungen als auch das verwendete Material.
Sollten Sie eine entsprechende Zusatzzahnversicherung haben, so sprechen Sie uns wegen der Abrechnungskopien bitte an.


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Wir freuen uns, dass wir 2016 zum vierten Mal in Folge auf www.zahnarztempfehlung.de von den dortigen Nutzern zur besten Düsseldorfer Praxis in 2015 und bundesweit (bei über 5500 teilnehmenden Praxen) unter die 20 besten Praxen gewählt worden sind.
Dafür sagen wir vielen DANK!


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